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Wohnmobil-Packliste

Die Wohnmobil-Packliste für Einsteiger und Vielfahrer: Bordtechnik, Ver- und Entsorgung, Küche, Stellplatz-Ausrüstung und die Kleinigkeiten, die man erst unterwegs vermisst. Einmal abhaken, per Code in die App holen — und beim nächsten Mal weiß dein Wohnmobil-Inventar selbst, was schon an Bord ist.

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133 Positionen · 14 Kategorien

Papiere und Fahrzeug

Das Bündel, ohne das die Fahrt gar nicht erst losgeht. Alles hier gehört ins Fahrzeug, nicht ins Handgepäck, das beim Wandern mitgeht.

  • Fahrzeugschein und FührerscheinIm Ausland wird der Fahrzeugschein häufiger verlangt als zu Hause.
  • Personalausweis oder ReisepassFür Nicht-EU-Ziele auf Restgültigkeit prüfen: oft sind sechs Monate über die Rückreise hinaus gefordert.
  • Warndreieck, Warnwesten, VerbandskastenIn mehreren Ländern gilt eine Warnweste pro Person, nicht pro Fahrzeug. Prüfe die Zahl, nicht nur das Vorhandensein.
  • Grüne Versicherungskarte fürs AuslandInnerhalb der EU meist verzichtbar, außerhalb oft verlangt. Kostet nichts und spart im Ernstfall eine lange Diskussion.
  • Mautvignetten oder Maut-AppÖsterreich und die Schweiz kontrollieren streng, und die Vignette gibt es nicht an jeder Grenze.
  • Ersatzschlüssel getrennt aufbewahrtGetrennt heißt bei einer zweiten Person, nicht im selben Fahrzeug. In der verschlossenen Schublade hilft er niemandem.
  • Fahrzeugmaße notiert und sichtbarHöhe, Breite, Länge, Gewicht auf einem Zettel am Fahrersitz. Vor einer Unterführung ist keine Zeit zum Blättern.
  • Campingcard oder ACSI-KarteAuf vielen Plätzen in der Nebensaison der halbe Preis, und sie dient zugleich als hinterlegbares Pfanddokument.
  • Auslandskrankenschein oder VersicherungsnachweisDie EHIC deckt nur die Grundversorgung. Der Rücktransport braucht eine eigene Police.

Strom und Gas

Zwei Systeme, an denen unterwegs fast alles hängt, und die beide gern dann ausfallen, wenn kein Händler in der Nähe ist.

  • CEE-Stromkabel, 25 MeterDie Stromsäule steht selten an der Parzelle. Fünfundzwanzig Meter sind auf vielen Plätzen das Minimum.
  • Adapter CEE auf SchukoÄltere Plätze haben noch keine CEE-Säulen. Ohne Adapter bleibt der Anschluss ungenutzt.
  • Verlängerungskabel und MehrfachsteckdoseDie Steckdose im Fahrzeug sitzt fast nie dort, wo geladen wird.
  • 12-V-Ladegeräte und USB-AdapterÜber 12 V zu laden schont die Aufbaubatterie deutlich mehr als der Umweg über den Wechselrichter.
  • ErsatzsicherungenEine durchgebrannte Sicherung legt Kühlschrank oder Wasserpumpe still, und der passende Ersatz ist unterwegs schwer zu bekommen.
  • Gasflaschen-Füllstand geprüftGas geht immer beim Kochen aus, nie beim Packen. Wiegen ist zuverlässiger als schätzen.
  • Gasschlauch und Regler kontrolliertGasschläuche tragen ein aufgedrucktes Ablaufdatum und sind bei der Gasprüfung der häufigste Mängelgrund.
  • Länderadapter für GasDer Anschluss ist in Italien, Frankreich und Spanien jeweils ein anderer. Ohne Adapter steht die volle Flasche nutzlos im Fach.
  • GasflaschenschlüsselOhne ihn lässt sich die Flasche nicht wechseln, und er liegt erfahrungsgemäß zu Hause in der Werkzeugkiste.

Wasser und Entsorgung

Die Routine, die den Rhythmus einer Wohnmobilreise bestimmt. Sauber getrennt lagern: Frischwasserzeug nie neben Abwasserzeug.

  • Frischwasserschlauch mit AdapternLebensmittelecht und getrennt lagern. Die Anschlussgewinde unterscheiden sich von Land zu Land.
  • Gießkanne zum NachfüllenWenn die Zapfstelle nicht ans Fahrzeug reicht, ist die Kanne der Unterschied zwischen Nachfüllen und Umparken.
  • Wasserfilter oder EntkeimungIn Südeuropa ist die Leitungsqualität schwankend, und der Tank steht bei Wärme tagelang still.
  • Toilettenchemie oder AlternativenManche Plätze verbieten chemische Zusätze. Ein biologisches Mittel im Vorrat erspart die Suche vor Ort.
  • Toilettenpapier, schnell löslichNormales Papier verstopft die Kassette und macht das Entleeren zur Sauerei.
  • EntsorgungshandschuheDie einzige Position auf dieser Liste, deren Fehlen man sofort und drastisch bemerkt.
  • Abwasserschlauch und EimerNicht jeder Platz hat eine befahrbare Entsorgung. Mit Eimer geht es auch dort.
  • Tankdesinfektion für längere ReisenNach zwei bis drei Wochen kippt die Tankqualität spürbar, besonders im Sommer.

Küche und Geschirr

Die Bordküche unterscheidet sich von der heimischen durch zwei Dinge: wenig Platz und die Tatsache, dass bei der Fahrt alles in Bewegung gerät.

  • Töpfe und Pfanne, stapelbarAbnehmbare Griffe sparen im Wohnmobil mehr Platz, als es klingt.
  • Teller, Schüsseln, BecherMelamin oder Emaille statt Keramik: es überlebt die erste scharfe Kurve.
  • Besteck und scharfes MesserEin gutes Messer ersetzt drei schlechte und ist in Ferienwohnungen wie Wohnmobilen die häufigste Enttäuschung.
  • SchneidebrettDie Arbeitsfläche ist knapp. Ein Brett über der Spüle verdoppelt sie.
  • Dosenöffner, Korkenzieher, SparschälerDie drei Kleinteile, die zu Hause selbstverständlich sind und unterwegs zuverlässig fehlen.
  • Kühlschrank vorgekühlt und befülltEin Absorberkühlschrank braucht Stunden. Am Vorabend an Landstrom vorkühlen, sonst fährt man warme Lebensmittel spazieren.
  • Kühlbox oder KühlakkusFür den Einkauf am Ankunftstag, wenn der Kühlschrank noch nicht auf Temperatur ist.
  • Vorratsboxen gegen RutschenAlles, was nicht klemmt, wandert bei der ersten Kurve. Boxen sind leiser und sparen Aufräumzeit.
  • Küchenrolle und SpüllappenKüchenrolle ist unterwegs Serviette, Putzlappen und Untersetzer zugleich.
  • Spülmittel und SpülschüsselDie Schüssel spart Wasser, weil man nicht unter laufendem Hahn spült.
  • Kaffee- oder TeeausrüstungDie eine Position, deren Fehlen die Stimmung am ersten Morgen zuverlässig ruiniert.
  • Müllbeutel und TrennungViele Plätze trennen strikt und kontrollieren das. Zwei Beutel an Bord ersparen das Nachsortieren an der Tonne.

Vorräte und Grundnahrung

Der Vorrat, mit dem man abends auch dann satt wird, wenn der Supermarkt zu war oder der Platz abgelegen liegt.

  • Nudeln, Reis, CouscousLange haltbar, klein verpackt, und in zehn Minuten fertig.
  • Passierte Tomaten und DosengemüseAus Vorrat und Nudeln wird eine Mahlzeit, ohne dass etwas gekühlt werden muss.
  • Öl, Essig, Salz, PfefferDie Grundausstattung, die jedes Gericht rettet und in keiner Ferienunterkunft vollständig ist.
  • Gewürze in kleinen DosenGanze Gläser sind Ballast. Kleine Dosen wiegen fast nichts und machen den Unterschied.
  • Kaffee, Tee, ZuckerVor Ort oft teuer oder in der falschen Sorte verfügbar.
  • Haltbare Milch oder PflanzendrinkÜbersteht Wärme und Fahrt und rettet das Frühstück, wenn der Kühlschrank noch leer ist.
  • Müsli oder HaferflockenFrühstück ohne Kühlung und ohne Einkauf am ersten Morgen.
  • Konserven für den NotfalltagZwei bis drei Dosen für den Abend, an dem alles zu hat oder das Wetter niemanden vor die Tür lässt.
  • Trinkwasser in FlaschenUnabhängig vom Tank, und in Ländern mit fragwürdiger Leitungsqualität die einfachere Lösung.
  • Snacks für die FahrtVerhindert den teuren Stopp an der Raststätte und die schlechte Laune davor.

Stellplatz und Außenbereich

Alles, was vor dem Fahrzeug passiert. Hier entscheidet sich, ob ein Platz nach zehn Minuten wohnlich ist oder nach einer Stunde immer noch nicht.

  • AuffahrkeileZwei genügen, wenn man sie unterschiedlich hoch auffährt: damit lassen sich Quer- und Längsneigung zugleich ausgleichen.
  • Unterlegkeile zum SichernNicht dasselbe wie Auffahrkeile. Sie sichern gegen Wegrollen, sobald die Handbremse allein nicht reicht.
  • Campingtisch und StühleDraußen sitzen ist der halbe Grund für die Reise. Klappbar und leicht schlägt stabil und schwer.
  • Markise oder SonnensegelBei aufziehendem Wind einfahren, nicht abwarten. Markisenschäden sind der häufigste vermeidbare Reiseschaden.
  • Heringe, Bodenanker, AbspannungHält Markise und Vorzeltteppich dort, wo sie hingehören.
  • AußenteppichHält Sand und Gras draußen. Auf manchen Plätzen sind nur luftdurchlässige Modelle erlaubt.
  • Wäscheleine und KlammernSpart Münzen für den Trockner und trocknet Badesachen über Nacht.
  • Außenleuchte oder LichterketteDer Weg zur Tür ist nachts dunkler als gedacht, und die Fahrzeugbeleuchtung zieht Insekten an.
  • Fußmatte vor der TürDie billigste Maßnahme gegen Sand im Bett.
  • Grill und Kohle oder GaskartuschenOffenes Feuer ist vielerorts verboten, ein Gasgrill fast überall erlaubt.

Wohnen und Schlafen

Der Innenraum ist tagsüber Wohnzimmer und nachts Schlafzimmer. Was den Wechsel schnell macht, gehört an Bord.

  • Bettwäsche und KopfkissenPassgenaue Spannbettlaken lohnen sich: Wohnmobilmatratzen haben selten Standardmaße.
  • Schlafsack oder warme DeckeAls Reserve für Nächte, die kälter werden als geplant, und für Übernachtungsgäste.
  • Handtücher und BadetücherGetrennt nach Dusche und Strand, sonst ist am dritten Tag alles klamm.
  • Verdunkelung oder ThermomattenAußen angebracht halten sie die Hitze draußen, innen beschlagen die Scheiben weniger.
  • Moskitonetz oder FliegengitterIn Südeuropa und an Seen der Unterschied zwischen Schlafen und Wachliegen.
  • KleiderbügelDer Schrank im Wohnmobil ist schmal. Bügel verhindern den Wäscheberg auf der Sitzbank.
  • Ohrstöpsel und SchlafmaskeStellplätze liegen oft näher an Straßen, als das Foto vermuten lässt.
  • Heizung oder Zusatzdecke geprüftAuch im Sommer fallen Nächte in den Bergen unter zehn Grad.
  • Kleine Kissen für die SitzgruppeMachen aus der Sitzbank abends einen Ort, an dem man tatsächlich sitzen bleibt.

Kleidung

Im Wohnmobil wird nach Schichten gepackt, nicht nach Anlässen. Wenig Teile, die sich kombinieren lassen, schlagen einen vollen Schrank.

  • Wechselwäsche und SockenFürs Rechnen gilt: Reisetage geteilt durch zwei, plus zwei. Waschen geht unterwegs immer.
  • T-Shirts und LangarmshirtsDie Grundschicht, die sich mit allem anderen kombinieren lässt.
  • Pullover oder FleecejackeDie Zwischenschicht, die abends am Tisch draußen den Unterschied macht.
  • Regenjacke und RegenhoseDer Wetterumschwung kommt im Gebirge und an der Küste schneller, als die Vorhersage zeigt.
  • Warme Jacke für AbendeAuch im Hochsommer kühlt es nach Sonnenuntergang deutlich ab.
  • Lange Hose und kurze HoseFür Wanderungen, kühle Abende und Kirchen mit Kleiderordnung.
  • Feste Schuhe und leichte SchuheEin Paar zum Laufen, ein Paar zum Wohlfühlen. Mehr braucht es selten.
  • Badeschuhe oder Flip-FlopsFür Sanitärgebäude und steinige Ufer gleichermaßen.
  • Badesachen und HandtuchAuch ohne Meer: viele Plätze haben Pool oder See.
  • Kopfbedeckung und SonnenbrilleAuf dem Wasser und im Gebirge ist die Strahlung deutlich stärker als im Alltag.
  • SchlafkleidungWird beim Packen erfahrungsgemäß am häufigsten vergessen.
  • Wäschesack für GetragenesTrennt sauber von schmutzig, was im engen Schrank sonst schnell verschwimmt.

Hygiene und Bad

Im Wohnmobil ist das Bad klein und das Wasser begrenzt. Kleine Gebinde und wenige Mittel sind hier keine Sparsamkeit, sondern Notwendigkeit.

  • Zahnbürste und ZahnpastaKleine Tube: die große passt in kein Bordbad und wiegt unnötig.
  • Duschgel und ShampooBiologisch abbaubar, weil es bei vielen Plätzen im Grauwasser landet.
  • Deodorant und BürsteKleine Gebinde, weil Stauraum im Bad die knappste Ressource überhaupt ist.
  • RasierzeugNassrasur spart Strom, Trockenrasierer sparen Wasser. Beides hat unterwegs seinen Fall.
  • Sonnencreme mit hohem SchutzfaktorAm Wasser und im Gebirge reicht der gewohnte Faktor nicht.
  • After-Sun oder FeuchtigkeitscremeSonne, Wind und Salz trocknen die Haut deutlich schneller aus als der Alltag.
  • MückenschutzAn Seen und Flüssen abends unverzichtbar, und vor Ort oft teuer.
  • FeuchttücherErsetzen die Dusche, wenn der Wassertank knapp wird oder die Sanitäranlage geschlossen hat.
  • Nagelschere und PinzetteFür Splitter und Zecken, und dafür ist die Pinzette in der Apotheke oft zu grob.
  • Persönliche Medikamente in OriginalpackungMit Beipackzettel, damit im Ausland niemand raten muss, was der Wirkstoff ist.

Reiseapotheke

Die Apotheke ist die Position, bei der Sparen am wenigsten lohnt. Im Ausland ist nachts weder das Mittel noch die Sprache verfügbar.

  • Erste-Hilfe-Set, Verfallsdatum geprüftDer Verbandskasten im Fahrzeug läuft ab, und abgelaufenes Material ist bei der Kontrolle ein Mangel.
  • Pflaster in mehreren GrößenDie meistgebrauchte Position der gesamten Apotheke.
  • BlasenpflasterNeue Wanderschuhe und lange Tage sind die häufigste Ursache für abgebrochene Ausflüge.
  • Schmerz- und FiebermittelIm Ausland oft nur in der Apotheke und nur zu Öffnungszeiten erhältlich.
  • Mittel gegen Durchfall und ÜbelkeitAnderes Wasser und anderes Essen sind auf Reisen die Regel, nicht die Ausnahme.
  • ElektrolytpulverBei Hitze und Magenverstimmung wichtiger als jedes Medikament.
  • Wund- und HeilsalbeKleine Schürfwunden entzünden sich im Sommer und im Wasser schneller.
  • Insektenstich-GelSpart die Nacht, in der sonst niemand schläft.
  • FieberthermometerKlein, leicht, und der Unterschied zwischen Abwarten und Arztbesuch.
  • DesinfektionsmittelFür Wunden und für Hände, wenn kein Wasser in der Nähe ist.
  • ZeckenzangeIn Wald- und Wiesengebieten Mitteleuropas keine Vorsichtsmaßnahme, sondern Standard.

Werkzeug und Pannenhilfe

Diese Positionen sucht man im selben Moment, meistens im Dunkeln und in Eile. Deshalb gehören sie zusammen an einen Ort.

  • Werkzeugset und PanzertapeDie Kombination löst unterwegs mehr Probleme als jede Einzelposition sonst auf dieser Liste.
  • Taschenlampe oder StirnlampeAm Eingang griffbereit. Die Handylampe ist im entscheidenden Moment im Fahrzeug.
  • Ersatzbirnen und SicherungenIn manchen Ländern Pflicht, und ein defektes Rücklicht ist ein beliebter Kontrollgrund.
  • Kompressor oder Reifenpannen-SetViele Wohnmobile haben kein Reserverad. Dann ist das Set der einzige Weg weiterzukommen.
  • Reifendruck geprüftBeladen braucht ein Wohnmobil deutlich mehr Druck als leer. Zu wenig Druck ist die häufigste Ursache für Reifenschäden.
  • Abschleppseil und ArbeitshandschuheAuf weichem Untergrund festzustehen ist häufiger als eine echte Panne.
  • Starthilfekabel oder Powerbank für StarthilfeDie Starterbatterie ist nach ein paar Standtagen die häufigste Ausfallursache.
  • Kabelbinder und DrahtHalten unterwegs alles zusammen, bis es in einer Werkstatt richtig repariert wird.
  • Multitool oder TaschenmesserIm Fahrzeug verstauen, nicht am Körper tragen: in einigen Ländern gilt es sonst als Waffe.
  • Ersatzschlüssel für Gasfach und KlappenDie Aufbauschlösser haben eigene Schlüssel, die man erst vermisst, wenn einer fehlt.

Technik und Navigation

Strom ist an Bord knapp und Netz nicht selbstverständlich. Was offline funktioniert, ist mehr wert als was mehr kann.

  • Navigation mit Wohnmobil-ProfilNormale Navis schicken Wohnmobile unter zu niedrige Brücken und in zu enge Gassen.
  • Offline-Karten heruntergeladenIm Gebirge und in Grenzregionen bricht das Netz genau dann weg, wenn man es braucht.
  • Stellplatz-App mit Offline-DatenDie Suche nach einem Platz beginnt oft dort, wo der Empfang endet.
  • PowerbankFür den Tag außerhalb des Fahrzeugs und als Reserve bei leerer Aufbaubatterie.
  • Ladekabel für alle GeräteEin fehlendes Kabel legt ein Gerät genauso still wie ein leerer Akku.
  • KopfhörerAuf engem Raum die einfachste Form von Rückzug.
  • Kamera mit ErsatzakkuDer Handyakku ist abends leer, und genau dann kommt das Licht.
  • Kleiner Bluetooth-LautsprecherAuf Plätzen mit Rücksicht einsetzen: Ruhezeiten werden vielerorts durchgesetzt.

Reinigung und Pflege

Ein Wohnmobil verschmutzt schneller als eine Wohnung, weil draußen und drinnen nur eine Türschwelle trennt.

  • Handfeger und KehrblechDer meistbenutzte Gegenstand an Bord, direkt nach der Kaffeemaschine.
  • Allzweckreiniger und LappenEin Mittel für alles spart Platz und reicht für den Innenraum vollkommen.
  • MikrofasertücherFür Scheiben, die morgens beschlagen, und für alles andere auch.
  • GlasreinigerBeschlagene und verschmierte Scheiben sind bei tiefstehender Sonne ein echtes Sicherheitsthema.
  • Eimer und SchwammFür die Außenwäsche, sofern der Platz sie erlaubt, und für die Entsorgung.
  • Waschmittel für HandwäscheKleine Menge, groß in der Wirkung: damit hält die Kleidung doppelt so lange.
  • ErsatzmüllbeutelGehen erfahrungsgemäß am schnellsten aus.

Freizeit und Schlechtwetter

Regentage gehören zu jeder Reise. Was dann an Bord ist, entscheidet über die Stimmung im Fahrzeug.

  • Kartenspiel oder WürfelspielKlein, ohne Strom, und funktioniert in jeder Gruppengröße.
  • Buch oder E-ReaderDer E-Reader hält Wochen ohne Steckdose und liest sich auch in der Sonne.
  • Wanderkarte der RegionPapier funktioniert ohne Akku und zeigt Zusammenhänge, die das Handydisplay nicht fasst.
  • FernglasFür Tiere, für Aussichten und um den Stellplatz zu prüfen, bevor man hineinfährt.
  • Badetuch und StrandmuschelWindschutz ist an der Küste oft wichtiger als Sonnenschutz.
  • Fahrräder und SchlösserDer Stellplatz liegt selten dort, wo man abends essen möchte.
  • Regenponcho für AusflügeNimmt weniger Platz als eine zweite Jacke und rettet den Tag.
  • Notizbuch und StiftFür Stellplatz-Codes, Wegbeschreibungen und alles, wofür der Akku gerade nicht reicht.

Häufige Fragen

Wie viele Auffahrkeile braucht man im Wohnmobil?
Zwei genügen in aller Regel. Weil sich jeder Keil unterschiedlich hoch auffahren lässt, kann man damit Quer- und Längsneigung zugleich ausgleichen — man legt sie unter die beiden Räder der Seite oder Achse, die tiefer steht, und fährt gleichzeitig auf. Vier Keile braucht es nur bei sehr unebenem Untergrund.
Was gehört ins Wohnmobil, das man erst unterwegs vermisst?
Erfahrungsgemäß vier Dinge: der Gas-Länderadapter, ein Eimer für Plätze ohne befahrbare Entsorgung, Ersatzsicherungen und die notierten Fahrzeugmaße am Fahrersitz. Alle vier fallen erst auf, wenn es zu spät ist, und alle vier wiegen fast nichts.
Muss der Kühlschrank vor der Abfahrt vorgekühlt werden?
Ja, wenn es ein Absorberkühlschrank ist. Der braucht mehrere Stunden bis zur Betriebstemperatur und schafft es während der Fahrt nicht, warme Lebensmittel herunterzukühlen. Am Vorabend an Landstrom anschließen und erst dann befüllen.
Wie viel Stromkabel braucht man auf dem Campingplatz?
Fünfundzwanzig Meter sind ein verbreitetes Minimum, denn die Stromsäule steht selten direkt an der Parzelle. Dazu ein Adapter von CEE auf Schuko für ältere Plätze, die noch keine CEE-Säulen haben.
Wie schwer darf das Wohnmobil beladen sein?
Maßgeblich ist die zulässige Gesamtmasse im Fahrzeugschein. Wasser, Gas und Zuladung summieren sich schneller als gedacht: Ein voller Frischwassertank mit 100 Litern wiegt allein 100 Kilogramm. Wer unsicher ist, fährt einmal beladen über eine öffentliche Waage.
Was ist der häufigste vermeidbare Schaden am Wohnmobil?
Die Markise. Sie wird bei aufziehendem Wind zu spät eingefahren, und ein einziger Windstoß genügt. Die Regel lautet: bei Wind einfahren, nicht abwarten, und über Nacht grundsätzlich geschlossen lassen.

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